TYPO3 Musterprojekt - Sonntag, 1. August 2010
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Neben den auf der Startseite eingestellten Nachrichten können sie hier zur Zeit eine tägliche Andacht (Angedacht) abrufen. Wir wünschen Ihnen beim Lesen und Nachdenken über das Gelesene Gottes Segen!

In unregelmäßigen Abständen veröffentlichen wir hier außerdem interessante Berichte aus der christlichen Szene.

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"Eintritt frei!" ins neue Leben

Die Taufe - ein unvergessliches Erlebnis

AM 28. August findet in der Adventgemeinde in Dortmund Mitte eine Taufe nach biblischem Vorbild statt.

Jeder Mensch hat einen Namen. So einfach dieser Satz klingt, so bedeutsam ist, was er ausdrückt. Unser Name bezeichnet uns - nur uns - und unterscheidet uns so von anderen Menschen. Er verleiht uns unsere eigene, unverwechselbare Identität. Wir legen ihn auch nachts nicht einfach ab, wie wir das mit unserer Kleidung tun. Und wenn wir ihn - etwa durch Heirat - eintauschen, dann nur aus Liebe oder weil wir einen schöneren erhalten. Wer etwa von uns will, muss unseren Namen kennen; anonyme Post landet ungeöffnet im Papierkorb. Wer uns dagegen mit unserem Namen anredet, erhält direkt unsere Aufmerksamkeit. 

Der Vorname drückt unsere Individualität aus, der Familienname verrät, mit wem wir verwandtschaftlich bzw. rechtlich verbunden sind. Mein Name - das bin ich, einmalig und unverwechselbar!

Wer sich also "Christ" nennt und damit mehr meint als die durch Geburt oder Säuglingstaufe erworbene Mitgliedschaft in der Kirche der Eltern, sagt damit bewusst etwas über sich und seine religiöse Identität aus.

Eine bewusste Entscheidung

Unabhängig von ihrer Zugehörigkeit zu einer bestimmten Kirche oder Konfession - sei sie katholisch, evangelisch oder freikirchlich - verstehen sich Christen zuallererst als "Jünger" und Nachfolger von Jesus Christus. In diesem Sinne sind alle gläubigen Christen miteinander verbunden und bilden gemeinsam Gottes große Familie. Ein persönlicher Nachfolger von Jesus Christus wird man allerdings nicht zwangsläufig oder ungefragt, sondern in einem freiwilligen, bewussten Schritt. Auch Jesus hatte keinen seiner Jünger zwangsrekrutiert, sondern jeder einzelne folgte ihm aus freien Stücken. Dieses Freiwilligkeitsprinzip ist auch adventitischen Christen äußerst wichtig. Deshalb lehnen sie jede Form von 'Christianisierung' ab, bei der der Einzelne sich nicht aus eigenen und freien Stücken für Jesus Christus entscheiden kann.

Taufen durch Untertauchen

Den Übergang vom bisherigen Leben in das neue Sein als bekennender Christ markiert die Taufe. Sie geht auf die Zeit von Jesus selbst zurück und wird - in unterschiedlicher Form - von allen christlichen Kirchen praktiziert. Adventisten folgen der frühchristlichen Praxis, bei der die Taufe durch Untertauchen - 'taufen' bedeutet so viel wir tauchen - vollzogen wurde. Jesus selbst wurde auf diese Weise von Johannes dem Täufer im Jordan getauft - Grund genug, es ihm gleich zu tun. Schließlich symbolisiert gerade diese Form der Taufe auf anschauliche Weise das Ende des alten Lebens ('Begräbnis') und den Beginn einer neuen Existenz ('Auferstehung'), des "ewigen Lebens" (s.a. Römer 6).