Im Jahr der Kulturhauptstadt 2010 haben sich die Adventgemeinden im Ruhrgebiet zusammengeschlossen.
In ihrem Blog können Sie die neusten Informationen erfahren.
Am 1. Advent haben die Kinder der Adventjugend im Raum Dortmund die diesjährige Aktion 'Kinder helfen Kindern' abgeschlossen.
Die über 200 Päckchen und 10 Bananenkartons mit Kleidung wurden zur Sammelstelle gebracht, von wo aus sie mit ADRA in den nächsten Tagen in die Ukraine gebracht werden.
Neben zwei Schulen haben sich die Kinder und Pfadfinder der Dortmunder Adventjugend und die Adventgemeinden in Dortmund an der Aktion beteiligt.

Am Samstag, den 29.08.2009 findet in der Adventgemeinde Dortmund der 2. Stadtgottesdienst der Freikirche statt.
Zu diesem Gottesdienst konnte Elì Diez als Gastsprecher gewonnen werden. Diez ist der Leiter des adventistischen Verlages in Deutschland und hat sich für diesen Tag das Thema: Gehorsam - Lust oder Last vorgenommen. eine interessante Thematik angesichts der sich immer lauter werdenden Rufe nach Freiheit.
Erleben Sie mit uns einen Tag des Auftankens, Nachdenkens und Innehaltens.
Foto: mab
(Dortmund - mab) Zum 10. Mal führt die Hilfsorganisation ADRA in diesem Jahr die Hilfsaktion Kinder helfen Kindern durch.
Auch im Raum Dortmund haben sich in diesem Jahr wieder Kinder, Familien, Schulen und die Adventgemeinden an der Aktion beteiligt.
Einen Bericht über ein Projekt der Schubert-Grundschule wurde in den Ruhr-Nachrichten veröffentlicht.

Die Taufe - ein unvergessliches Erlebnis
23. Mai findet in der Adventgemeinde in Dortmund Mitte eine Taufe nach biblischem Vorbild statt.
Jeder Mensch hat einen Namen. So einfach dieser Satz klingt, so bedeutsam ist, was er ausdrückt. Unser Name bezeichnet uns - nur uns - und unterscheidet uns so von anderen Menschen. Er verleiht uns unsere eigene, unverwechselbare Identität. Wir legen ihn auch nachts nicht einfach ab, wie wir das mit unserer Kleidung tun. Und wenn wir ihn - etwa durch Heirat - eintauschen, dann nur aus Liebe oder weil wir einen schöneren erhalten. Wer etwa von uns will, muss unseren Namen kennen; anonyme Post landet ungeöffnet im Papierkorb. Wer uns dagegen mit unserem Namen anredet, erhält dierekt unsere Aufmerksamkeit.
Der Vorname drückt unsere Individualität aus, der Famielienname verrät, mit wem wir verwandtschaftlich bzw. rechtlich verbunden sind. Mein Name - das bin ich, einmalig und unverwechselbar!
Wer sich also "Christ" nennt und damit mehr meint als die durch Geburt oder Kinstaufe erworbene Mitlgiedschaft in der Kirche der Eltern, sagt damit bewusst etwas über sich und seine religiöse Identität aus.
Eine bewusste Entscheidung
Unabhängig von ihrer Zugehörigkeit zu einer bestimmten Kirche oder Konfession - sei sie katholisch, evangelisch oder freikirchlich - verstehen sich Christen zuallererst als "Jünger" und Nachfolger von Jesus Christus. In diesem Sinne sind alle gläubigen Christen miteinandner verbunden und bilden gemeinsam Gottes große Familie. Ein persönlicher Nachfolger von Jesus Christus wird man allerdings nicht zwangsläufig oder ungefragt, sondern in einem freiwilligen, bewussten Schritt. Auch Jesus hatte keinen seiner Jünger zwangsrekrutiert, sondern jeder einzelne folgte ihm aus freien Stücken. Dieses Freiwilligkeitsprinzip ist auch adventitischen Christen äußerst wichtig. Deshalb lehnen sie jede Form von 'Christianisierung' ab, bei der der Einzelne sich nicht aus eigenen und freien Stücken für Jesus Christus entscheiden kann.
Taufen durch Untertauschen
Den Übergang vom bisherigen Leben in das neue Sein als bekennender Christ markiert die Taufe. Sie geht auf die Zeit von Jesus selbst zurück und wird - in unterschiedlicher Form - von allen christlichen Kirchen praktiziert. Adventisten folgen der frühchristlichen Praxis, bei der die Taufe durch Untertauschen - 'taufen' bedeutet so viel wir tauchen - vollzogen wurde. Jesus selbst wurde auf diese Weise von Johannes dem Täufer im Jordan getauft - Grund genug, es ihm gleich zu tun. Schließlich symbolisiert gerade diese Form der Taufe auf anschauliche Weise das Ende des alten Lebens ('Begräbnis') und den Beginn einer neuen Existenz ('Auferstehung'), des "ewigen Lebens" (s.a. Römer 6).

[Lüneburg] Zur Überwindung von Klischees in der Auseinandersetzung mit dem Islam ruft der Präsident der Generalkonferenz (Weltkirchenleitung) der Siebenten-Tags-Adventisten, Pastor Jan Paulsen, im Editorial der März-Ausgabe der Gemeindezeitschrift “AdventEcho” der deutschsprachigen Adventisten auf. “
Die Komplexität der Beziehung zwischen Christentum und Islam soll keineswegs heruntergespielt werden. Tief sitzendes Misstrauen und oft sogar Feindschaft haben das vergangene Jahrtausend der Missverständnisse und Fehler geprägt. Beide Seiten sind dabei schuldig geworden”, meint Paulsen. Sich gegenseitig als gleichwertige Menschen zu akzeptieren, sei der wichtigste Schritt auf dem Weg zu persönlichen Beziehungen. „Diese sollten sich auf Fakten statt auf Klischeevorstellungen und auf eigene Kenntnisse sowie Erfahrungen, statt auf Schlagzeilen der Boulevardpresse gründen.”
In weiteren Beiträgen befassen sich adventistische Islam-Fachleute und kompetente Mitarbeiter der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA in islamischen Gebieten mit der Einstellung und der Beziehung adventistischer Christen zu Muslimen. Fritz Neuberg und Frank Brenda, Mitarbeiter von ADRA Deutschland, erläutern, welchen Anteil der Westen an der Entwicklung des Islam habe und wie durch humanitäre Hilfe Menschen in islamischen Ländern als Freunde gewonnen werden könnten. Voraussetzung dabei sei, dass die kulturelle Prägung der Muslime berücksichtigt und geachtet werde.
Jerald Whitehouse, Leiter des islamischen Studienzentrums der Weltkirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten auf Zypern, geht der Frage nach, was Adventisten und Muslime trenne, aber auch verbinde. Der Gründer des Zentrums und ehemalige Dozent am Newbold College in England, der Däne Dr. Boerge Schantz, erläutert, woher der islamische Fundamentalismus kommt. Fundamentalismus sei der Feind aller Religionen. So wie viele Muslime den islamischen Fundamentalisten grundsätzlich nicht zustimmten, sei der christliche Fundamentalismus, der weniger zu tödlichen Waffen greife, dafür sich verfeinerter sprachlicher oder schriftlicher Mittel bediene, ebenso für die meisten Christen inakzeptabel. Auf ganz praktische Prinzipien für den alltäglichen Umgang mit den moslemischen Nachbarn geht der gebürtige Türke und ehemalige Muslim Nevzat Alci ein, der nun als adventistischer Pastor in der Schweiz tätig ist. (APD)
Ein neues “christliches Lebenszentrum” hat eröffnet: Lifeline, übersetzt Rettungsseil. Die Glaubensgemeinde von der Neustraße will vor allem junge Menschen ansprechen. Was steckt hinter dem religiösen Lifeline-Projekt, dessen Name so vielversprechend klingt? Die beiden 26 Jahre jungen Pastore der Gemeinde, Christian Badorrek und Alexander Kampmann, haben die Antwort: “Lifeline ist eine Ortsgemeinde der Siebenten-Tags-Adventisten in Nordrhein-Westfalen.” Die Freikirche ist in Deutschland seit 1875 aktiv.
Im Jahr 2004 kamen die damaligen Theologie-Studenten Badorrek und Kampmann auf die Idee, in Herne eine Ortsgemeinde, wie es sie bis 1973 schon einmal gegeben hatte, zu gründen. “Wir hatten die Vision eines Ortes der Beziehungen, an dem junge Menschen auf eine relevante Art und Weise Gott kennenlernen können”, erklärt Kampmann.
Um diese Vorstellung zu verwirklichen, begab sich das Duo 2006 in seinem Umfeld auf die Suche nach einem Team, das das Projekt gemeinsam mit ihnen angehen würde. Wesentlicher Aspekt bei der Gründung der Gemeinschaft war “die Einigung auf gemeinsame Werte”. Dazu zählt vor allem die Hingabe an Jesus Christus und die biblische Lebensausrichtung. 19 ehrenamtliche Mitarbeiter fanden sich. Seit August 2006 gestalten sie ein aktives Gemeindeleben. “Das Ganze beruht auf drei Grundpfeilern”, erläutert Badorrek. “Den Gottesdiensten, den Hauskreisen und dem Social Life.”
Besonders der dritte Punkt, das soziale Angebot, hebt die “Lifeliner” durch Vielfalt von anderen Gemeinden ab: Unter dem Motto “Rejoice” unterstützen sie die soziale Arbeit in Herne. “Unsere Gemeinde hat es sich zum Ziel gemacht, sich der Verantwortung der christlichen Kirche für die Gesellschaft zu stellen und aktives Engagement für die Stadt zu zeigen”, so Badorrek. Motiviert durch den Glauben an Gott, soll die Welt, angefangen bei der eigenen Umgebung, zu einem besseren Ort gemacht werden. In einer Gesellschaft, die vom zunehmenden Werteverfall und Zukunftsängsten geprägt scheint, soll das christliche Lebenszentrum der Gemeinde “einen Ort der Zuflucht” darstellen, “in dem jedermann willkommen ist”.
Auch für Menschen, die sich noch nicht intensiv mit dem Glauben auseinandergesetzt haben. “Bei uns wird niemandem die Religiösität übergestülpt”, versichern die Pastoren.
Derzeit zählt die Herner Lifeline-Gemeinde 26 Mitglieder. “Vorwiegend junge Menschen im Alter von 20 bis 35 Jahren”, berichtet Kampmann. “Wir arbeiten aber daran, diese Altersspanne auszuweiten.” Dabei soll anderen Gemeinden in Herne keine Konkurrenz gemacht werden. “Wir streben ein freundliches Miteinander mit anderen christlichen Kirchen in der Stadt an”, sagt das Pastoren-Duo. Und eine Klarstellung ist ihnen dabei wichtig: “Wir sind keine Psycho-Sekte, sondern eine Gemeinschaft, die sich das Beste für die Menschen wünscht und anderen Gutes tun will.”
Quelle: WAZ

[Suva/Fidschi-Inseln] Die Siebenten-Tags-Adventisten auf den Fidschi-Inseln begrüßten die Ankündigung der Militärregierung, nach allgemeinen Wahlen wieder demokratische Verhältnisse zu schaffen. Übergangspremierminister Kommodore Voreqe Bainimarama hatte erklärt, dass im Frühjahr 2009 die Inselrepublik durch Wahlen zur parlamentarischen Demokratie zurückkehren würde. Pastor Joesateki N. Talemaitoga, Generalsekretär der adventistischen Kirche auf den Fidschi-Inseln, betonte gegenüber Journalisten, dass die Siebenten-Tags-Adventisten für die Regierung beten würden, damit das Land in Frieden leben könne. „Wir setzen uns für die Menschen ein, die Verantwortung für unsere Nation tragen, und sie zur Normalität und zur Demokratie zurückführen wollen.“
Die 870.000 Einwohner der Inselrepublik sind etwa zur Hälfte Christen, meist Methodisten, zu 40 Prozent Hindus und zu acht Prozent Muslime. Auf den Fidschi-Inseln leben 25.220 erwachsen getaufte Siebenten-Tags-Adventisten in 144 Gemeinden, die von 39 Pastoren betreut werden. Die dortige Freikirche unterhält ein College, ein Gymnasium, eine Mittelschule und einige Grundschulen.
Quelle: APD

7 Wochen ohne!?
Ja, Sie haben richtig gelesen. Nun haben viele Christen in der Zeit zwischen Karneval und Ostern sich zurückgehalten. Weniger geraucht, getrunken, genascht, ferngesehen... Doch was bleibt übrig? Ab jetzt wieder 45 Wochen mit? Ohne Rücksicht auf die Gesundheit, die Figur oder die Umwelt? Zugegeben, die Motivation für 7 Woche ohne ist eine andere. Aber was wäre denn, wenn Sie wenigstens das Rauchen lassen würden? Da fallen einem doch gleich jede Menge von guten Gründen ein!
Sieben Gründe für eine Verlängerung der Aktion 7 Wochen ohne. Und die Liste wäre sicherlich noch erweiterbar. Warum also etwas anfangen, was man gerade abgelegt hat?

Rundherum sind viele krank! Diejenigen, die akute Erkrankungen mit sich herumschleppen, sind von einem grassierende Grippevirus infiziert. Das ist nicht unbedingt ungewöhnlich. Wenn es aber so gehäuft und auch so hartnäckig geschieht, dann wird man schon aufmerksam. Haben sie schon einmal so ein Virus gesehen? Nicht im Labor, meine ich. So am Rand ihrer Kaffeetasse, im Taschentuch oder an der Zahnbürste? Natürlich nicht. Dafür sind diese Biester einfach zu klein. Das ist auch der Grund, weshalb wir ihnen in den seltensten Fällen einfach so ausweichen können.
Mir kommt dabei in den Sinn, dass dies (sorry, an all die, die es erwischt hat) ein sehr gutes Bild dafür ist, dass eine (winzig) kleine Ursache nicht selten eine Riesenwirkung nach sich zieht. Bruchteile von Sekunden entscheiden manchmal darüber, ob wir leben oder sterben. Zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort gewesen und schon hab ich den Virus ‘mitgenommen’. Unaufhaltsam werden die Auswirkungen sich breit machen und mich aus dem Verkehr ziehen. Oder aber in einem Gespräch einen Augenblick nicht aufgepasst, die Kommunikation läuft schief und mein Gegenüber versteht mich nicht, oder schlimmer, versteht mich falsch und eine Beziehung geht den Bach runter.
Was mich dabei so beschäftigt, ist die Tatsache, dass nicht selten solche Abläufe ein ganzes Leben zerstören können. Gegen die meisten Viren gibt es Antibiotika. Dann haben wir noch Medikamente, die die Begleitumstände mildern oder unterdrücken. Mit einigen Hausmitteln und einer Portion Vitaminen kann man einem Virus das Leben schwer machen und kommt nach relativ kurzer Zeit wieder auf die Füße. Bei Beziehungen oder den Bruchteilen eines Lebens, die Beziehungen oder gar Leben zerstören, sind die Folgen meist irreparabel. Menschen gehen sich den Rest des Lebens aus dem Weg, man ist für den Anderen gestorben.
Wie gut ist es da, dass unser Gott so ganz anders ist, als wir. Mehr noch, dass er uns durch seinen Sohn eine Art Antibiotikum gegeben hat. Nicht, dass wir nun machen können was wir wollen, weil wir immun sind. Nein, es ist, als ob er sagen würde: “Nimm davon 1x (nicht 3x täglich!) die Tatsache, dass er für dich gestorben ist in Anspruch und du wirst leben.” Das ist nicht irgendein Leben. Nein obendrein bezeichnet er selbst es als ein Leben in Fülle.
In diesem Sinne wünsche ich allen Besuchern 'beste Genesung'!
Manuel Bendig
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